Praxis Dr. med. Uwe Nabielek Frauenheilkunde und Geburtshilfe
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Schwangerschaft & Wochenbett: Ratgeber & Tipps - Auf Reisen

Flugreisen:

 

Eine höhenbedingte Gefährdung des Feten durch Sauerstoffmangel kann in der zivilen Luftfahrt ausgeschlossen werden. Vorsicht  gilt für schwangere Passagiere mit vorbestehenden Allgemeinerkrankungen wie schweren chronischen Atemwegsinfektionen oder Schwangerschaftskomplikationen. Dafür seien beispielsweise vorzeitige Wehentätigkeit, Mehrlingsschwangerschaft oder Schwangerschaftsbluthochdruckerkrankung genannt. Die Strahlendosis bei Transatlantikflügen ist etwa vergleichbar einer Röntgenaufnahme der Lunge. Daher sind Nutzen und Risiken einer Flugreise im ersten Schwangerschaftsdrittel individuell zu betrachten und sorgfältig abzuwägen.

 

Bislang gibt es keine einheitlichen Richtlinien zur Beförderung schwangerer Reisender in der zivilen Luftfahrt. Der Beförderungszeitraum ist abhängig von Airline und Schwangerschaftswoche, in der sich der schwangere Fluggast bei Antritt des Hin- und Rückflugs befindet. Es unterscheidet mittlerweile keine Airline mehr, in Bezug auf den Beförderungszeitraum, zwischen der Art der Schwangerschaft (Einlings- oder Mehrlingsschwangerschaft) und Länge der Flugstrecke. Die Airlines liegen ähnlich in ihren Bestimmungen. Sie befördern werdende Mütter größtenteils bis zur 35. bzw. 37. Schwangerschaftswoche.

 

Die Attestpflicht wird unterschiedlich gehandhabt. Generell müssen Atteste innerhalb von 14 Tagen vor Abflug ausgestellt werden. Inhalt ist neben der aktuellen Schwangerschaftswoche und dem errechneten Geburtstermin der Zusatz, das  keine gesundheitlichen Bedenken für Mutter und  Kind in Bezug auf eine Flugreise bestehen. Das Zeitfenster für die Attestpflicht liegt zwischen der 28. und 36. Schwangerschaftswoche.

 

Unabhängig vom Transportmittel oder dem Sitzkomfort ist von einem 2 bis 4-fach erhöhten Thromboserisiko bei einer Reisedauer übr 8 Stunden auszugehen.

 

Aufenthalt im Gebirge:

 

Für den vorübergehenden Aufenthalt einer Schwangeren in größerer Höhe existieren die folgenden Empfehlungen:

  • 2500 Meter sollten in den ersten 4-5 Tagen nicht überschritten werden.
  • Beginnt die körperliche Belastung unmittelbar nach der Höhenexposition, sollte eine geringere Höhe gewählt werden.
  • Je intensiver die körperliche Belastung, desto geringer sollte die Höhe gewählt werden.

 

Tauchen:

 

Empfehlung: kein Tauchen in der Schwangerschaft, alternativ Schnorcheln.

 

Link:

Sport und Schwangerschaft - Initiative der Sporthochschule Köln


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