Praxis Dr. med. Uwe Nabielek Frauenheilkunde und Geburtshilfe
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Schwangerschaft & Wochenbett: Ratgeber und Tipps - 3D/4D-Ultraschall

Ein 3D-Ultraschall ist eine Untersuchung in der Schwangerschaft, bei der eine spezielle Software die einzelnen Aufnahmen einer Ultraschall-Untersuchung am Computer zu einem dreidimensionalen Bild zusammensetzt.

 

Möchte man dabei das ganze Kind gut erkennen, sollte man die Untersuchung zwischen der 12. und 16. Schwangerschaftswoche durchführen lassen. Möchte man hingegen einzelne Organe, in erster Linie das Gesicht, genauer betrachten, wird die Untersuchung zwischen der 25. und 30. Woche empfohlen. In diesem Zeitraum hat das Ungeborene meist noch genügend Platz in der Gebärmutter, um sich zu bewegen. Gegen Ende der Schwangerschaft wird es zunehmend eng im Bauch, Händchen und Beinchen werden nah an den Körper gedrückt und verdecken deshalb oft das Gesicht.

 

Eine Voraussetzung für eine gelungene Untersuchung ist, dass das kleine Kind im Bauch mitspielt. Denn wie gut die Bilder werden, hängt davon ab, wie das Baby liegt. Ideal ist natürlich die Bauchlage, also wenn es der Ultraschallsonde nicht wörtlich den Rücken zukehrt.

Schwierig werden die Aufnahmen mit dem 3D-Ultraschall auch, wenn der Mutterkuchen, auch Plazenta genannt, ungünstig sitzt. Denn je nachdem, an welcher Stelle der Gebärmutter sich die Eizelle einnistet, kann die Plazenta an verschiedenen Stellen anwachsen. Meistens liegt sie gegenüber dem Muttermund im oberen Teil der Gebärmutter. Sie kann sich aber ebenso an der Seiten- sowie Hinter- und Vorderwand entwickeln. Vor allem bei einer Vorderwandplazenta kann es Probleme bei den Aufnahmen geben. Der Mutterkuchen verdeckt dann schlicht die Sicht auf das Baby.

Ähnlich verhält es sich bei mütterlicher Adipositas. Dann verhindert die mütterliche Bauchdecke eine gute Darstellung.

 

Noch einen Schritt, beziehungsweise eine Dimension weiter, geht der sogenannte 4D-Ultraschall. Die statischen 3D-Bilder werden um die Dimension Zeit erweitert. Das bedeutet, dass aus den Aufnahmen sogar ein Video des Babys im Mutterleib erstellt werden kann. Dies funktioniert, indem die einzelnen Bilder so schnell aufgebaut werden, dass sie sich zu einem Film mit mehreren Bildern pro Sekunde aneinander reihen. So können fetale Bewegungen beobachtet werden.

 

Beispiele für 3D/4D-Ultraschall finden Sie in der Bildergalerie 3D/4D-Ultraschall. Eine solche Untersuchung kann nur als IGeL-Leistung angeboten werden.


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