Praxis Dr. med. Uwe Nabielek Frauenheilkunde und Geburtshilfe
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Empfängnisverhütung: Östrogen-Gestagen-Kombinationen - Langzyklus/Langzeiteinnahme

Der Begriff Langzyklus sollte entsprechend des Begriffes Zyklus zeitlich begrenzt verwendet und vom Begriff der Langzeiteinnahme abgegrenzt werden. In einem Kalenderjahr sollten wenigstens 2 oder mehrere Langzyklen möglich sein, d. h. der längste Langzyklus mit pausenloser Einnahme sollte sich nicht länger als über ein halbes Jahr erstrecken. Beim Langzyklus schließt sich im Allgemeinen an die ununterbrochene Einnahme der jeweiligen Pillen mit gleicher Zusammensetzung aus 2 bis maximal 9 Blistern ein 7-tägiges einnahmefreies Intervall (Einnahmepause) an, in dem es zwischen dem 2. und 5. Tag zur Hormonentzugsblutung kommen kann. Je nach gewähltem Modus, der selbstverständlich immer individuell variiert werden kann, blutet die Anwenderin im Kalenderjahr nur noch zwischen 2- und 6-mal. Je länger der Langzyklus gewählt wird, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer "silent menstruation" kommt, d. h. die Hormonentzugsblutung bleibt in der 7-tägigen Pause aus.

 

Bei der Langzeiteinnahme wird die Antibabypille ein Jahr und länger durchgenommen. Besonders bei Zyklusstörungen, zyklusabhängigen gynäkologischen Erkrankungen, zyklusabhängigen Grunderkrankungen oder Situationen, bei denen keine Hormonentzugsblutungen erwünscht sind, kann die individuelle Langzeiteinnahme auch über Jahre indiziert sein.


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